|
Am 07.03.2008 hat sich die Atemschutzgruppe Bilm, die mittlerweile aus 17 Atemschutzgeräteträgern besteht, zu ihrem regelmäßigen Dienst getroffen. Auf dem Dienstplan stand Einsatzübung mit Menschenrettung. Dies versprach ein langer aber sehr interessanter Dienstabend zu werden, so fanden sich zu dem Dienst auch fast alle Kameraden ein. Der Dienst wurde mit einer theoretischen Einheit begonnen, in der die Grundlagen der Menschenrettung, das Absuchen von Gebäuden und Räumen und die richtige Handhabung der Atemschutzüberwachungstafel vermittelt wurden. Vieles Bekannte wurde bei den meisten aufgefrischt aber auch dass ein oder Andere Neue war für manche dabei. Deswegen sind diese Dienste sehr wichtig für die Kameraden um ihr Wissen immer auf den aktuellen Stand zu bringen und somit Sicherheit zu bekommen. Anschließend an den Theoriedienst fuhren die Atemschutzgeräteträger nach Höver um dort bei der Firma Holcim ihren Praxisteil des Dienstes zu absolvieren. Bei der Firma Holcim fanden die Kameraden 3 vermisste Personen in einem 72 Meter hohen Silo als Lage vor. Es rüsteten sich mehrere Trupps für die Personensuche aus und begannen auch sofort mit der Menschenrettung.  Das große und unübersichtliche Silo wurde für einige Trupps zum Irrgarten, was sie aber nicht von ihrem Auftrag, der Personensuche, abbrachte. Schnell wurden die Personen gefunden und durch die Trupps aus dem Gebäude gebracht.  Dank der starken Beteiligung an dem Dienst konnten mehrere Durchgänge durchgeführt werden und die Kameraden konnten ihr theoretisches Wissen in die Praxis umsetzen. Nachdem alle Personen gerettet und die Geräte wieder auf den Autos verstaut waren, gab es noch ein abschließendes Gespräch. In diesem Gespräch wurde aufgezeigt woran noch gearbeitet werden muss und was schon sehr gut klappt. Die Trupps waren mit sich sehr selbstkritisch, was aber den Lerneffekt noch verstärkte. Der Atemschutzgruppenführer Frank Konerding und seine Stellvertreter Thomas Beckner und Benjamin Droeger bedankten sich für die rege Teilnahme an dem Dienst und lobten die Atemschutzgeräteträger für ihre gute Leistung. Somit wurde der Dienst dann gegen 22 Uhr beendet. |